Barcamp Rhein Main 2014 – war diesmal nicht meins

Update: Inzwischen gibt es weitere Berichte, die mich als regelmäßige Besucherin des #bcrm wirklich freuen: Matthias Gutjahr liefert einen schönen ausführlichen Bericht inkl. Sessionbeschreibung auf seinem Blog und Hannelore Becker schreibt über den Qualitätssonntag beim #bcrm14 und im Blog von Carrot Solutions gibt es ebenfalls einen Rückblick mit Betonung auf die Sessions vom Samstag.

Originalpost: In den letzten Jahren war ich immer im November auf dem Barcamp Rhein Main. Mal mit einer Session und mal mit zwei Sessions (zu verschiedenen Themen). Dieses Barcamp war das erste Barcamp, das ich nur den Samstag besuchte. Und das kam so: Am Samstag war eine merkwürdig gedrückt-nebulöse Stimmung. Rechte Freude wollte sich bei mir nicht so aufkommen. Irgendwas lag in der Luft. Bei mir hatte es auch mit der Location zu tun. Dass es schwierig ist, Sponsoren zu finden ist unbestritten und so ist es jedem Location Sponsor und natürlich der Orga anzurechnen, dass eine solche Veranstaltung überhaupt stattfinden kann. Das ist die eine Seite. Und die andere ist, dass nur weil es einen Sponsor für die Location gibt, diese einem nicht zwingend gefallen muss.

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Dilltalradweg – Kann man mal machen

In der Liste der problemlos per Bahn von Marburg aus erreichbaren Radwege fiel an diesem Wochenende die Wahl auf den Dilltalradweg. Um 9:35 Uhr ging es daher und mit einem Mal umsteigen in Gießen nach Haiger – seinem offiziellen Beginn. Dort ist natürlich nicht die Dill-Quelle; diese ist 17 km nördlich.

Der Radweg beginnt direkt am Bahnhof von Haiger – ein Bahnhof mit morbidem Charme, vor den sich just als ich ihn fotografieren wollte zwei Leute stellten (daher leider kein Foto). Die Stationen des Dilltalradwegs sind u.a. Haiger, Dillenburg, Herborn, Sinn, Aßlar und Wetzlar, wo er nach 42 Kilometern endet. Fährt man direkt zum Wetzlarer Bahnhof sind es etwa 38,5 km.
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Titel und Autor einer Kurzgeschichte gesucht

Neulich fiel mir eine Kurzgeschichte ein, die wir damals im Deutschunterricht auf dem Abendgymnasium hatten. Genauer: Mir fiel mir die Handlung ein, aber nicht der Titel. Vielleicht kennt sie jemand und kann mir Titel und Autor nennen?! Die Kurzgeschichte könnte von einem polnischen Autor sein. Sicher bin ich mir aber nicht.

Hier die ungefähre Handlung – soweit ich mich erinnere:

Ein Junge liegt gemütlich abends in seinem Bett in einem lila Kinderzimmer (vielleicht war auch nur die Bettwäsche Lila). Den Tag über war er frech und ungezogen. Sein Schutzengel steht in der Ecke und schämt sich, weil er bisher nicht in der Lage war, dafür zu sorgen, dass der Junge weniger ungezogen ist – zumal der auch wieder ohne Sprechen des Abendgebetes eingeschlafen war. Der Schutzengel überlegt sich, dass er ja für das Gute steht und es daher völlig legitim sei andere Seiten aufzuziehen. Er tritt an das Bett des Jungen und haut ihm eine runter. Der Junge wacht auf, realisiert, dass sein Schutzengel ihn schlägt, spricht das Abendgebet und schläft wieder ein. Sein Schutzengel „zittert vor Freude „. In den nächsten Wochen haut er dem Jungen immer wieder eine runter. Der Junge wird nun sehr brav und ein Musterschüler. Und er wird auch immer blasser und fetter. Das macht aber dem Schutzengel nichts aus. Der steht nun nicht mehr sich schämend in der Ecke, sondern sitzt bequem nachts auf einem Stuhl am Tisch. Manchmal schlägt er den Jungen auch einfach prophylaktisch und damit er nicht aus der Übung kommt. Der Junge beginnt, sich für Chemie zu interessieren und lernt eifrig. Eines Tages sieht man über der Stadt eine Rauchwolke. Der Junge hat sein Elternhaus in die Luft gesprengt, ist mit einem gepackten Koffer, Geld und einem Ticket nach Südamerika (?) unterwegs und sein Schutzengel rast hinter ihm her, um ihm einen doppelseitigen Haken zu verpassen.

Hinweise zu Autor und Titel würden mich freuen. Bitte gerne in den Kommentaren

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Open Culture – Handverlesene Schätze der Filmgeschichte

Ein Tweet von Patrick Lauke erinnerte mich vor ein paar Tagen wieder an Open Culture. Open Culture ist eine Sammelstelle für qualitativ hochwertige kostenlose Filme, Bücher und Bildungsmaterialien im Web. Teilweise werden die Werke selber zur Verfügung gestellt, teilweise wird handverlesen auf andere Ressourcen im Web verlinkt. Liest man sich durch das Angebot begegnen einem wahre Perlen und Schätze der Filmgeschichte.
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Marburg – Edersee – Ederauenradweg – Marburg – mit Bahn und Rad

Der Artikel beschreibt eine Zwei-Tagestour an den Edersee ab und bis Marburg mit jeweils um die 30 Kilometer per Rad. Die beschriebene Tour ist für Anfänger und Genussradler geeignet und kann auch an einem Tag zurückgelegt werden. Da wir diesen Kurzurlaub Anfang Oktober gemacht haben, sollte ein Blick auf den aktuellen Fahrplan der Bahn geworfen werden.
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Keuschi und das Web 2.0 – Selbstkritik? Fehlanzeige?!

Ende letzter Woche und quasi das gesamte Wochenende sorgte ein Känguru namens Keuschi auf Twitter für eine regelrechte Empörungswelle. Anlass war ein Artikel in der österreichischen Zeitung DieTagespresse. Die Story: Die katholische Kirche wolle mittels des „coolen und christlichen“ Kängurus Keuschi und einer flächendeckenden Schulkampagne die österreichische Jugend auf den christlichen Weg zurückbringen.

Es kam, wie es eigentlich nicht hätte kommen müssen: Die Nachricht vom Känguru Keuschi wurde für bare Münze genommen und hundertfach empört, hyperventilierend, schnappatmend verbreitet und reflexhaft retweetet. Ein Blick ins Impressum oder sogar nur in den Footer hätte allerdings genügt, um die Story über die vermeintliche Keuschi-Kampagne der katholischen Kirche als das zu erkennen, was sie ist: „Vorsicht Satire!“

Nachdem dann klar wurde (so ganz klar ist es immer noch einigen nicht, wie die Twittersuche zeigt), dass es sich um Satire handelt, hätte man eigentlich z.B. so reagieren können:

  • Das nächste Mal schaue ich mir die Quelle besser an
  • Ich bin zu leichtgläubig gegenüber Menschen, die ich für glaubhaft und integer halte

Das viel beschworene „Selber Denken“ setzte zumindest twitternderweise und von dem, was ich so gelesen habe zu urteilen, eher nicht ein. Abgesehen von zahlreichen „ich bin drauf reingefallen“, was Selbstkritik nur ungefähr andeutet, las ich bisher vor allem Aussagen wie:

  • Es hätte ja sein können oder
  • dass es Satire ist, fällt gar nicht auf usw.

Nur, weil etwas „hätte sein können“, war und ist es noch lange nicht so und überhaupt: Weil es (angeblich) hätte sein können, macht es nichts, dass man ungeprüft retweetet und die Quelle nicht überprüft?

Das Känguru Keuschi ist ein großartiger Coup, denn es zeigt und lehrt uns viel über Medienkompetenz. Es kann uns viel über das Vertrauen auf Aussagen derer lehren, die für kompetent und integer gehalten werden. (Oder warum wurde das von einigen offenbar retweetet, ohne den Artikel überhaupt gelesen zu haben?) Es kann uns viel darüber lehren, wie sehr man aufgrund eigener Ideologie, eigenem Denken, Emotionen oder was auch immer anfällig ist für Nachrichten, die „ja hätten sein können“. Und es lehrt uns einiges darüber, wie schnell das allzu oft für sich selbst reklamierte und beschworene kritische Bewusstsein aussetzt, sobald eine Nachricht das widerspiegelt, was „man so sowieso schon immer über X gedacht hat“. Kann. Denn allzuviel Selbstkritik habe ich bisher noch nicht ausmachen können. Aber vielleicht lese ich ja auch nur die falschen Tweets.

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Radtour: Stadtallendorf über Schweinsberger Moor, Amöneburg, Kirchhain und Cölbe nach Marburg

Wir machen derzeit an den Wochenenden Radtouren in das Marburger Umland. Da wir keine Profis sind, fahren wir bevorzugt Strecken mit wenig Steigung oder suchen uns Ausgangspunkte, die mit der Bahn von Marburg aus gut zu erreichen sind. Unsere derzeitige Etappenlänge liegt zwischen 25 und 40 Kilometern; die hier beschriebene Radtour ist nach einem Ausflug zur Schmelzmühle und dem Lantalradweg von Biedenkopf nach Marburg unsere dritte kleine Radtour.
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